Was ist ein Koordinatenmessgerät?

Ein Koordinatenmessgerät (KMG) ist eine Kinematikmaschine und besteht in der Regel aus einem Messtisch und 3 verfahrbaren Achsen.


Das Bewegen der verfahrbaren Maschinenachsen erfolgt heutzutage meist CNC-gesteuert über Schrittmotoren.
An einer der Achsen ist das Tastsystem befestigt, wodurch der damit verbundene Messtaster theoretisch jeden Punkt im Messvolumen erreichen kann.


Beim Berühren des Prüfstücks werden entweder einmalig oder in Intervallen Schaltsignale erzeugt.
Dabei ist in allen Achsen ein Längenmesssystem integriert, das die Positon der jeweiligen Achse zum Schaltzeitpunkt über inkrementelle oder absolute Markierungen ermittelt.


Aus den Stellungen der 3 Achsen wird die Position des Antastpunkts im dreidimensionalen Raum errechnet und über drei Koordinaten festgelegt.


Die einzelnen ermittelten Tastpunkte oder Punktewolken werden mittels einer Messsoftware zu geometrischen Elementen verknüpft und können dann zu den Vorgabedokumenten wie Zeichnungen oder CAD-Modellen ausgewertet werden.